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Innovationen als Chancen für den Klimaschutz

„Durch staatliche Regulierungen kann man nicht vermitteln, dass Klimaschutz etwas Tolles ist.“ Alexander Kulitz, seit kurzem Bundestagsabgeordneter der FDP, betont auf dem 9. Maschinenbaugipfel in Berllin die Wichtigkeit von Innovationen beim Klimaschutz.

Eigentlich möchte man erreichen, dass sich die Leute für den Klimaschutz interessieren, Vorschriften erreichen allerdings das Gegenteil. „Jedem ist bewusst, dass das Klima geschützt werden muss.“, sagte Kulitz. Die meisten denken bei Verordnungen sofort an Komforteinbuße und haben somit keine Lust diese einzuhalten.

Klimaschutz kann damit nur betrieben werden, wenn der Komfort gleichbleibt oder besser wird. Als Beispiel nannte Kulitz die LED. Die alte Glühbirne vermisst heute keiner mehr, LEDs sind bequeme Lichtquellen. Wenn es komfortable Innovationen gibt, dann werden diese angenommen, egal wie viel sie Klimakriterien entsprechen.

„Wie viel weiter wären wir im Klimaschutz, wenn wir anders mit Innovationen umgehen würden?“, Kulitz plädiert für ein Umdenken: „Wir brauchen weniger Regulierungen und mehr Innovationen, um den Umweltschutz voranzutreiben.“ Ein erster Schritt in diese Richtung ist mehr Fortschritt in Deutschland zu fördern. „Viele wichtige Innovationen für den Klimaschutz entstehen nicht mehr in Deutschland, sondern in Israel oder im Silicon Valley.“ Wenn mehr Innovationen in Deutschland entstehen, dann kommen wir auch im Klimaschutz voran.

Beim anschließenden Gipfelgespräch sprachen Alexander Kulitz, Aldreas Lingens und Ulrich Grillo über Chancen und Risiko der langfristigen Klimapolitik. (Foto: Leonie Leistner)

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