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Die ,,transparente Fabrik“

Berlin – Energieeffizienz in Produktionsprozessen beruht auf der Transparenz des Energieeinsatzes. So versteht die Firma Weidmüller nachhaltige Energieeffizienz. ,,Wir leben das Thema Energieeffizienz“, sagte Harald Vogelsang, CFO der Weidmüller Holding AG und Co &KG. Die ,,transparente Fabrik“ ist die Voraussetzung für eine energieeffiziente Produktherstellung. Das Werk in Detmold  ist autark und greift auf keine externen Energiequellen zurück. Ein Wärme- und Kältekreislauf, eine Druckluftoptimierung, eine energieeffizienten Beleuchtung und Dämmung sowie Transformatoren sind in der Fabrik eingebaut. Die Energiesparmaßnahmen sorgen, laut Vogelsang,  für eine jährliche Einsparung von circa 1665 Tonnen CO2. Diese Menge entspricht dem CO2- Verbrauch von 166 Bundesbürger pro Jahr.

Die ,,transparente Fabrik“ beruht zudem auf dem Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens. Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und die ökonomische Unabhängigkeit sind Säulen für das nachhaltige Handeln von Weidmüller.
Für die nötige Transparenz sei auch Industrie 4.0 ein wichtiger Indikator. Dazu zähle auch die interne Datensicherung und -speicherung, so Vogelsang.
Vor allem das Thema Big Data beschäftigt mittelständische Unternehmen.,,Der am Ende die Plattform hat, ist der Sieger“ , betonte Vogelsang den hohen Stellenwert von eigener Datenspeicherung. Dank Big Data können die Produktionsvorgänge analysiert und intelligent interpretiert werden. Dementsprechend unterstützt Industrie 4.0 die Weiterentwicklung eines energieeffizienten Produktionsprozesses.

Marcel Geldner

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