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Eine solide Basis

Netzwerke in der Industrie 4.0

Maschinen senden Daten über Netzwerke in die Cloud, wo eine Software sie auswertet. Datenaustausch und Datenauswertung ist die Lebensader von Industrie 4.0.

Aber nicht nur im digitalen Bereich sind Netzwerke von besonderer Bedeutung. Auch die Anwender von Industrie 4.0 verbinden sich untereinander.

Thomas Schulz Channel Manager Central and Eastern Europe der Firma General Electrics betonte in seinem Vortrag auf dem Symposium „Industrie 4.0 konkret“ an der Rheinischen Hochschule Köln, dass die Vernetzung auf Plattformen viele Möglichkeiten und Vorteile mit sich brächte. Leitgedanke sei, so Schulz, die Gestaltung des anstehenden digitalen Strukturwandels.

Thomas Schulz, General Electronics

Thomas Schulz referiert über die Plattform Industrie 4.0.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V (BITKOM), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. (ZVEI) haben den Grundstein für die Plattform Industrie 4.0 gelegt.

Unter der Leitung von Bundesminister Sigmar Gabriel und Bundesministerin Johanna Wanka arbeiten Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaft und Wissenschaft die digitale Agenda für Industrie 4.0 in Deutschland aus.

In fünf Arbeitsgruppen diskutieren die Mitglieder Fragen rund um Referenzarchitektur, Standardisierung und Normung, Forschung und Innovation, Sicherheit vernetzter Systeme, rechtliche Rahmenbedingungen und Arbeit, Aus- und Weiterbildung.

„Mit Industrie 4.0 ist der Standard gesetzt“, sagt Schulz. Die Weltbilder von Maschinenbau, Produktions- und Verfahrenstechnik, Automatisierungstechnik, der Informatik und des Internets, müssten zusammengebracht werden. So ließe sich eine gemeinsame Sichtweise entwickeln. Eins sei klar, betont Schulz: „Wenn wir als deutscher Standort nicht voran gehen, werden es andere tun.“

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