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Energieeffizienz braucht Zeit

Harald Vogelsang stellt das Geschäftsmodell zur Energieeffizienz vor.

Politik und Unternehmen schaffen Wege, Energieeffizienz voranzutreiben und für sich zu nutzen

Berlin 14.Oktober 2015 – Deutschland engagiert sich in der Strategie „Europa 2020“. Teil davon ist, die Energieeffizienz bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu steigern.
Um dieses Zeil zu erreichen will das Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) Unternehmen unterstützen- unter anderem mit Energieeffizienznetzwerken. Heute gibt es bereits 25, in fünf Jahren soll sich die Zahl verzwanzigfachen.
In den Netzwerken sollen sich Unternehmen eigene und gemeinsame Maßnahmen überlegen, wie sie energieeffizienter arbeiten können.

Doch auch die Wirtschaft engagiert sich. Die Firma Weidmüller aus Detmold hat verstanden, dass es nicht nur ein Muss ist, sondern sich mit Energieeffizienz auch Geld verdienen lässt.
Weidmüller entwickelt unter anderem Energiemanagementsysteme mit denen man Energie in Maschinen oder Produktionsanlagen optimal nutzen kann. Damit hätten sie es bereits Geschafft den Energieverbrauch zu optimieren, so Harald Vogelsang (Foto) Finanzvorstand der Weidmüller Gruppe. Das Unternehmen arbeitet aktuell an einer Software, die für einen gleichmäßigen Energieverbrauch sorgt – denn auch das spart Energie.
Thorsten Herdan, Abteilungsleiter des Bundeswirtschaftsministeriums und Vogelsang sind sich einig: Auch wenn man in Energieeffizienz investieren müsse, werde sie sich amortisieren. Und das brauche Zeit.
Vogelsang und Herdan sprachen auf dem 8.Deutschen Maschinenbaugipfel zum Thema „Mit Energieeffizienz Geld verdienen“.

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