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Roboy: Fast wie ein Mensch

humanoider Roboter Roboy

Ein interdisziplinäres Team der Technischen Universität (TU) München entwickelt einen humanoiden Roboter mit bionischem Bewegungsapparat. Mit diesem lassen sich die Muskeln des menschlichen Körpers analysieren. Anwendung findet der Roboter zum Beispiel beim Versuch, künstlich nachgezüchtete Muskeln gezielt zu trainieren und dann in den menschlichen Körper zu implementieren oder bei der Entwicklung neuer Prothesen. Hier ein kurzer Steckbrief:

humanoider Roboter Roboy auf dem Fahrrad

Der humanoide Roboter Roboy bewegt sich dank bionischem Bewegungsapparat mit fließenden Bewegungen. Foto: Fabiane Hörmann

Name: Roboy

Entwicklung: TU München in Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen Autodesk (OpenSource-Projekt)

Gewicht: 80 Kilogramm

Spezielle Fähigkeiten:

  • 3-Stufiges Dialogsystem bestehend aus einprogrammierten Keywords, Datenbanken und einem neuronalen Netzwerk basierend auf Filmuntertiteln
  • Selbstreparierende „Muskeln“
  • „detailgetreuer“ bionischer Muskelapparat
humanoider Roboter Roboy beim Haendeschuetteln

Der humanoide Roboter Roboy hat bereits viele menschliche Verhaltensweisen gelernt. Foto: Fabiane Hörmann

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