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Industrie 4.0 als App

„Da gibt es doch eine App.“ Dieser Satz hat sich mittlerweile genauso in unserem Sprachgebraucht etabliert, wie der langjährige Werbespruch eines Pharmaherstellers. Egal ob es sich um Spiele, Einkaufsmöglichkeiten oder Serviceangebote handelt, für nahezu alles gibt es eine App. Gerade in der heutigen Zeit spielen Vernetzung und Digitalisierung eine immer größere Rolle. Auch Verlage erkennen diesen Trend und nutzen ihn, um ihre Leser zu informieren.
Pünktlich zur Hannover Messe Anfang April 2015 ging die Industrie 4.0 App des VDE Verlags an den Start. Ronald Heinze ist für die Inhalte verantwortlich. Im interview erklärt er, warum sich der Verlag mit einer App speziell zum Thema Industrie 4.0 beschäftigt.

Noch eine ganze Menge Luft nach oben - bis jetzt hat man keine große Auswahl im Hauptmenü der App.

Blick ins Hautmenü der App

Im Test funktioniert alles einwandfrei - ein Fingertip auf die Videos und es öffnet sich im Smartphonebrowser.

Verweise auf Youtubevideos im Special

Bis jetzt kann man sich nur für einen Titel entscheiden, den man dann auf sein Smartphone laden kann. Es handelt sich hier um ein Special zur Hanover Messe rund um das Thema Industrie 4.0. Das ist dafür recht umfangreich: Interviews und Fachartikel stehen neben Anzeigen und Youtubevideos. Hier kommt das besondere der App: ein Klick auf das Anzeigen- oder Videobild öffnet den Link im Browser des Smartphones.

Verfügbar ist die App sowohl für Android als auch für iOS, was bei Angeboten, die relativ neu auf dem Markt sind, nicht selbstverständlich ist.

Heinze ist auch überzeugt, die App könne noch verbessert werden. Konkrete Pläne gäbe es noch nicht. Wünsche, wie die App sich weiterentwickeln könnte, hat der Chefredakteur aber schon.

Über Ronald Heinze:
Nach eineinhalb Jahren als Elektroingenieur hat sich Heinze auf eine Stelle als Redakteur bei einer technischen Fachzeitschrift beworben. Die Thematik hat ihn sehr interessiert. „Ich bin da dann mehr oder weniger so reingeschlittert“, bemerkt er, „es macht Spaß, ich habe es nie bereut.“ Heinze ist heute Chefredakteur bei dem Magazin „elektrotechnik und automation“ (etz) des VDE Verlags.

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