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„Technologie kennt keine Grenzen“

Ömer Sahin Ganiyusufoglu, Richard Soley und Eberhard Veit sitzen auf der Bühne des Maschinenbaugipfels

Industrie 4.0 steht vor allem für Vernetzung. Die Produktionsanlagen sind mit den Produkten und Arbeitern vernetzt, die Firmen mit Kunden und anderen Firmen. Ländergrenzen werden dabei zusehends unwichtiger: „Wir können bald eine Fabrik in China bauen und sie von Europa aus warten und steuern“, sagt Eberhard Veit von der Festo AG.

Von einem deutschen oder amerikanischen Maschinenbau zu sprechen macht so keinen Sinn. „Es gibt keinen großen Unterschied zwischen den Ländern, denn die Firmen handeln global. Innovationen bleiben nicht in einem Land“, meint Richard Soley vom Industrial Internet Consortium. Trotzdem sind im globalen Vergleich noch Entwicklungsunterschiede erkennbar. Ömer Sahin Ganiyusufoglu von der Shenyang Machine Tool Group aus China, sagt ganz offen, dass China beim Thema Maschinenbau auf Deutschland schaut und sich Impulse holt. In Sachen Informationstechnologie sehe sich China aber auf Augenhöhe und wolle diese Sparte auch weiter ausbauen. Dafür stärke die Regierung vor allem Computerwissenschaften an ihren Universitäten um auch in Zukunft auf hochqualifizierte Absolventen setzen zu können.

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