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Unfallverhütung 4.0

Orangener Roboterarm, der einen Arbeiter unterstützt.

Automatisierung ist erst ab großen Stückzahlen profitabel. Bei Kleinserien wird deshalb noch immer auf Handarbeit gesetzt. Das führt bei den Arbeitern oft zu gesundheitlichen Problemen, die von falscher Belastung herrühren. Hier kann Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) helfen: Sie unterstützt die Arbeiter in der Produktion, indem Roboter die gesundheitsbelastenden Arbeiten übernehmen.

Die MRK verkompliziert allerdings die Unfallverhütung. Bis dato waren Roboter meist räumlich von den Arbeitern getrennt. Nun gibt es verschiedene Technologien, um Unfälle zu verhüten, die je nach Einsatzzweck gewählt werden. Die Hülle des Roboters kann mit Sensoren bestückt werden, die den Roboter bei Berührung abschalten. Auch mit optischen Sensoren wird gearbeitet – wenn ein Arbeiter den Gefahrenbereich betritt, verlangsamt sich der Roboter oder schaltet ganz ab. Roboter, die per Hand geführt werden und abschalten, wenn der Maschinenführer den Kontakt zum Roboter abbricht sind vor allem als Assistenzsystem praktikabel.

Marco Lehner

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