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Unternehmen gehen Industrie 4.0 an

Manfred Wittenstein stellt die Impuls-Studie zu Industrie 4.0 vor.

Fast zwei Drittel der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer beschäftigen sich mit Industrie 4.0. Das geht aus der Impuls-Studie hervor, die Manfred Wittenstein auf dem Maschinenbaugipfel 2015 zum Thema Industrie 4.0 vorgestellt hat.

Besonders gut schneiden die Unternehmen im Bereich Smart-Operations und dem Kompetenzaufbau ihrer Mitarbeiter ab. Weniger gut steht es allerdings um den Bereich Data-Driven-Services, also der auf der Auswertung von Daten basierenden Dienstleistung. 85% der Befragten ist in diesem Bereich noch nicht aktiv. Laut Studie hängen die Hemmnisse für die Umsetzung von Industrie 4.0 Technologien stark vom bisherigen Entwicklungsstand innerhalb des Unternehmens ab. Diejenigen mit geringem Entwicklungsstand geben zum Großteil an, sich nicht über den wirtschaftlichen Nutzen im Klaren zu sein. Firmen, die bereits Industrie 4.0 Konzepte umgesetzt haben, geben mangelnde Finanzkraft als stärkstes Hemmnis an.

Die Studie geht davon aus, dass Industrie 4.0 ein Chancenthema ist, dass von den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern angegangen wird. Auch eine Umfrage auf dem Maschinenbaugipfel bestätigt dieses Bild: 95% der Unternehmer gehen davon aus, dass Industrie 4.0 ihr Geschäftsmodell verändern wird.

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