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Zoll kontrolliert die Exporte in den Iran

Die Hermann Bilz Gmbh & Co.KG exportiert in den Iran und wartet gespannt auf die Sanktionslockerungen. Eine große Chance für das Unternehmen, den Export zu steigern.

Exportkontrollen in den Iran verzögern immer wieder den Verkauf von deutschen Produkten. Geschäftsführer Rainer Bauer von der Hermann Bilz GmbH & Co.KG kam mit diesen Schwierigkeiten bereits in Kontakt: „Vor ein paar Jahren gab es starke Probleme mit dem Zoll. Dies verzögerte unsere Exporte um acht Monate.“ Heute sind die Vorschriften gelockert und die Firma unter Rainer Bauer hat weniger Schwierigkeiten, sie können fast ohne Probleme exportieren.

Der Hersteller für Zerspanungswerkzeuge und Automobilteile pflegt seit Jahren guten Kontakt zu iranischen Kunden. Mögliche Zahlungsprobleme waren immer ein Thema, doch Bauer meint: „Wir haben unser Geld immer bekommen. Manchmal mussten wir eine Weile darauf warten, aber iranische Kunden zahlen gewissenhaft.“ Rainer Bauer beteiligte sich auf dem Maschinenbaugipfel in Berlin. Auf die geplante Sanktionslockerung ist seine Firma eingestellt und vermutet nach Eintritt eine sehr starke Nachfrage ihrer Produkte. Der Iran wird seine Ölexporte steigern und die Umsätze im Iran werden sich vervielfachen.

Der iranische Markt wird nicht nur in der Öl- und Gasindustrie Arbeitsplätze bieten, sondern auch in der Automobilindustrie. Die Automobilbranche ist der zweitgrößte Arbeitgeber und Iran gilt als größter Automobilproduzent im Mittleren Osten. Nach den Sanktionslockerungen ist es für die Branche noch leichter zu produzieren und Hermann Bilz GmbH & Co. KG sieht für erweiterte Exporte eine große Chance.

 

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